Gelbes Curry mit Gemüse
Cremiges veganes Curry mit viel Gemüse, Basmatireis und Erdnüssen

Dieses vegane Curry mit Gemüse ist eins meiner Lieblingsrezepte. Die Basis aus Kokosmilch, Currypaste, Knoblauch, Ingwer und Gemüsebrühe sorgt für eine cremige und aromatische Sauce, während du beim Gemüse völlig flexibel bleiben kannst.
Für dieses Curry habe ich Brokkoli, Möhren, Paprika, Brechbohnen und Hokkaidokürbis verwendet. Gerade im Herbst passt der Kürbis wunderbar in das cremige Curry. Dazu gibt es lockeren Basmatireis und geröstete Erdnüsse als Topping.
Das Rezept eignet sich außerdem hervorragend für Meal Prep, denn das Curry lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag mindestens genauso lecker. Weitere Meal Prep Rezepte findest du hier!
Auf einem Blick
✔ einfaches Rezept
✔ viel Gemüse
✔ Meal-Prep geeignet
✔ vegan
✔ nach belieben würzig oder scharf
Curry mit Gemüse richtig zubereiten
Das Aroma des Currys entsteht bereits ganz am Anfang. Deshalb lohnt es sich, Knoblauch, Ingwer und Currypaste zunächst in etwas Öl anzubraten, bevor die Flüssigkeit dazukommt.
Knoblauch und Ingwer werden fein gehackt und für etwa drei Minuten in 2 EL Sesamöl angebraten. Anschließend kommt die gelbe Currypaste dazu. Diese solltest du beim Anbraten etwas zerdrücken und gut mit Knoblauch und Ingwer vermischen. Durch das Anbraten können sich die Aromen der Currypaste besonders gut entfalten.
Anschließend kommen Kokosmilch, Gemüsebrühe und ein Schuss Limettensaft dazu. Wenn sich das Kokosöl in der Dose bereits von der festen Kokoscreme abgesetzt hat, kannst du zunächst nur das flüssige Öl in die Pfanne geben und kurz erhitzen. Dies ist eine klassische Methode, die zur Geschmacksintensivierung dient, da Currypasten Gewürze und Kräuter enthalten, deren Aromen fettlöslich sind. Nach ein paar Minuten kann nun auch die feste Kokoscreme dazugeben und mit der Gemüsebrühe und einem Schuss Limettensaft verrühren. Alles etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Gemüse nicht alles gleichzeitig hineingeben
Ein wichtiger Tipp beim Curry: Gib das Gemüse nicht unbedingt zur gleichen Zeit in den Topf.
Je nach Sorte unterscheiden sich die Garzeiten deutlich. Hokkaidokürbis braucht beispielsweise länger als Paprika oder Brechbohnen. Gib deshalb zuerst das Gemüse in den Topf, das länger zum Garen benötigt. Empfindlichere Sorten können später folgen. So bleibt das Gemüse am Ende schön saftig und bissfest, anstatt komplett weich zu werden.
Während das Curry köchelt, kannst du bereits den Basmatireis nach Packungsanleitung zubereiten.
Insgesamt sollte das Curry mindestens etwa 30 Minuten sanft köcheln, gerne länger. Dadurch wird die Sauce schön aromatisch und das Gemüse kann die Gewürze aufnehmen.

Welche Gemüsesorten passen ins Curry?
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du beim Gemüse nicht festgelegt bist. Du kannst das vegane Curry jedes Mal etwas anders zubereiten und dabei auch Gemüse verwenden, das gerade aufgebraucht werden muss.
Hokkaidokürbis für ein herbstliches Curry
Hokkaidokürbis passt besonders gut zu Kokosmilch und Currypaste. Er wird beim Kochen weich und gibt der Sauce zusätzlich eine leicht süßliche Note. Gerade im Herbst ist das eine richtig leckere Kombination.
Saisonales Gemüse wählen
- Brokkoli
- Möhren
- Zucchini
- Blumenkohl
- Champions
- Erbsen
- Brechbohnen
- Süßkartoffel
TK-Gemüse verwenden
Du musst für ein Gemüse-Curry übrigens nicht immer frisches Gemüse kaufen. TK-Gemüse eignet sich ebenfalls hervorragend. Ich verwende beispielsweise gerne Kaisergemüse oder Brechbohnen, da ich dieses Gemüse immer auf Vorrat im Gefrierschrank habe. Das macht das Rezept besonders praktisch für ein schnelles Mittag- oder Abendessen.
3 Variationen & Tipps
Tofu hinzufügen für mehr Protein
Wenn du das Curry proteinreicher gestalten möchtest, passt Tofu sehr gut dazu. Am besten würfelst du ihn und brätst ihn separat knusprig an. Anschließend kannst du ihn beim Servieren darübergeben.
Auch eine vegetarische Hähnchenalternative lässt sich gut integrieren.
Gelbe oder rote Currypaste
Ich verwende für dieses Rezept gelbe Currypaste. Wenn du es etwas schärfer magst, kannst du stattdessen rote Currypaste verwenden. Je nach Produkt kann die Schärfe allerdings deutlich variieren – taste dich deshalb bei der Menge am besten langsam heran.
Meal Prep
Das Curry eignet sich hervorragend zum Vorbereiten und hält sich 2-3 Tage im Kühlschrank. Deshalb ist es auch perfekt für Meal Prep geeignet.
Das verwende ich für dieses Rezept
- Wokpfanne* oder Schmorpfanne*
- Reiskocher* oder Kochtopf*
- Kochlöffel*
- Küchenmesser*
- Schneidebrett*
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du über einen dieser Links ein, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Gelbes Curry mit Gemüse
Zutaten
- 250 g Basmatireis
- ca. 100 g gelbe Currypaste (Wer es scharf mag, kann auch rote Currypaste nutzen)
- 2 EL Sesamöl / Erdnussöl oder Pflanzenöl
- 1 Knoblauchzehe
- 10 g Ingwer
- 400 ml Kokosmilch
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Limettensaft
- Gemüse nach Wahl (ich nutze hier Brokkoli, Möhren, Paprika, Brechbohnen und Hokkaidokürbis)
- Erdnüsse zum toppen
Anleitung
- Zu Beginn Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
- Öl in einem Wok oder einer großen Schmorpfanne erhitzen. Knoblauch und Ingwer darin etwa 2 Minuten anbraten. Currypaste hinzufügen, etwas zerdrücken und für 5 mit anbraten.

- Kokosmilch, Gemüsebrühe und einen Schuss Limettensaft dazugeben. Alles verrühren und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

- Währenddessen das Gemüse waschen, ggf. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

- Das Gemüse nach und nach hinzugeben. Zuerst Gemüse mit längerer Garzeit, wie Hokkaidokürbis und Möhren. Etwas später Brokkoli, Paprika und Brechbohnen hinzufügen.

- Das Curry insgesamt mindestens 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber nicht zerkocht ist.

- Währenddessen den Basmatireis nach Packungsanleitung zubereiten.
- Das fertige Curry zusammen mit dem Basmatireis servieren und mit Erdnüssen toppen.

